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Der "Adler" wird 70

Montag 12.02.2018

Der "Adler" wird 70

Eintracht gratuliert Bernd Franke

Eintrachts Rekord-Torhüter Bernd Franke feiert am 12. Februar bei bester Gesundheit seinen 70. Geburtstag. Eintracht Braunschweig gratuliert dem Saarländer, der nach wie vor aufmerksam den Weg des Vereins verfolgt, ganz herzlich und hofft auf ein baldiges Wiedersehen.

Zwischen 1971 und 1985 hat Franke, der von seinem Vorgänger Horst Wolter den Spitznamen "Adler" verliehen bekam, 433 Spiele für die Löwen absolviert, davon 345 in der Bundesliga. Bis heute ist er bei den Fans überaus populär. Wohl auch deshalb, weil er in seiner langen Karriere lukrative Wechselangebote aus Amsterdam (Ajax), München (Bayern) und Kaiserslautern abgelehnt hat.

Franke begann beim SV in seinem Geburtsort Bliesen (heute ein Stadtteil von St. Wendel) mit dem Fußballspielen, wechselte von dort zum SV Urexweiler und nach der Jugend zu Saar 05 Saarbrücken in die damals zweitklassige Regionalliga Südwest. Von 1969 bis 1971 spielte der Torhüter für Fortuna Düsseldorf in der Regionalliga West, danach folgten die unvergessenen 14 Jahre in Braunschweig. In dieser Zeit erlebte der Adler mit den Löwen zwei Auf- und zwei Abstiege.

Auch International im Einsatz

Zwischen 1973 und 1982 kam Franke zu sieben Einsätzen in der Nationalelf, von 1982 bis 1984 zudem zu zwölf Einsätzen in der deutschen Olympia-Auswahlmannschaft. Er nahm auch an der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien und an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles teil. Zahlreiche schwere Verletzungen verhinderten weitere Berufungen in die Nationalelf.

Die in Urexweiler lebende  Eintracht-Legende hält sich mit Tennis und Golf fit und hat noch gute Kontakte zu ehemaligen Mitspielern, insbesondere zu Karl-Heinz Handschuh, Dietmar Erler, Wolfgang Dremmler und Ronald Worm. Auf die Frage, welche Spiele im Eintracht-Trikot ihm am besten in Erinnerung geblieben sind, kommt rasch der Hinweis auf die beiden UEFA-Cup-Spiele gegen Dynamo Kiew 1977. Insbesondere beim 1:1 im Hinspiel vor 95.000 Zuschauern in Kiew hatte der Adler das ukrainische Top-Team mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung gebracht. Beim Rückspiel vor 35.000 Fans im Eintracht-Stadion reichte den Blau-Gelben ein schwer erkämpftes 0:0, um Kiew sensationell auszuschalten.