Wir sind Eintracht.

"Haben alles vermissen lassen"

Sonntag 14.05.2017

"Haben alles vermissen lassen"

Die Stimmen zum Spiel in Bielefeld

Die Eintracht muss eine bittere Pleite akzeptieren. Ausgerechnet in der ganz heißen Phase der Spielzeit fand die Mannschaft auf der Bielefelder Alm überhaupt nicht zu ihrem Spiel, stattdessen kamen die Hausherren mehr und mehr in einen Rausch. Durch die 0:6-Niederlage wird die Mannschaft wahrscheinlich in die Relegation gehen.

Jan Hochscheidt

Das heute kann man eigentlich nicht erklären. Es darf uns nicht passieren und ist sehr bitter. Beim ersten Gegentreffer versuche ich zu klären, aber der Ball geht leider ins eigene Tor. Danach hat Bielefeld Auftrieb bekommen und wir haben keine Antworten gefunden. Wir müssen uns dennoch bestmöglich auf kommenden Sonntag vorbereiten und dann ein anderes Gesicht zeigen.

Ken Reichel

Wir haben heute alles vermissen lassen, was man für solch ein Duell benötigt. Wir müssen uns erst mal wieder aufrappeln und nach diesem herben Nackenschlag zusammenhalten. Wir versuchen uns unter der Woche bestmöglich auf Karlsruhe vorzubereiten. Vielleicht schaffen wir es ja mit viel Fußball-Glück doch noch direkt hoch.

Torsten Lieberknecht

Solch ein Spiel gab es in meiner Zeit als Trainer hier noch nicht. Wir fühlen uns sehr, sehr bescheiden, der Sieg für die Arminia ist hochverdient. Wir waren nicht existent, das Warum und Weshalb werden wir unter der Woche analysieren. Wir waren nach dem Union-Sieg alle sehr erfreut, heute sind wir natürlich enttäuscht. Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen, ich werde meine Mannschaft jetzt nicht an die Wand nageln. Wir werden wieder aufstehen. Wie es aussieht haben wir noch drei Spiele in dieser Saison.

Jeff Saibene

Es war ein perfektes Spiel von uns. Wir haben uns für gute Leistungen in den letzten Wochen selten belohnt, heute haben wir das geschafft. Wir waren aggressiv und sehr präsent, es war eine Top-Leistung. Wir wollen in Dresden gewinnen und uns dann freuen.

Foto: Agentur Hübner