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Keller gibt die Richtung vor

Donnerstag 14.09.2017

Keller gibt die Richtung vor

Union Berlin im Fokus

Am Freitag messen sich die Löwen mit dem Hauptstadtclub Union Berlin. Die Köpenicker, trainiert von Jens Keller, sind auch in dieser Spielzeit einer der Aufstiegsfavoriten und insbesondere in der heimischen „Alten Försterei“ schwer zu schlagen. Der Saisonstart ist mit nur einer Niederlage aus fünf Partien geglückt, jedoch zeigt die Mannschaft bislang auch eine Schwäche.

In der Defensive drückt nämlich noch der Schuh. Zehn erzielte Treffer sind aktuell ein Top-Wert in der Liga, doch musste Torwart Jakob Busk auch schon neunmal hinter sich greifen. Union stellt mit Kiel, Heidenheim und Kaiserslautern momentan also die zweit anfälligste Abwehrreihe der Liga. Auch zuletzt, als die Eisernen bei Fortuna Düsseldorf das erste Saisonspiel verloren, gab es drei Gegentore.

Leistner bleibt der Abwehrchef

Dennoch kann man den Saisonstart als gelungen ansehen. Zunächst gelangen drei Pflichtspielsiege am Stück, darunter auch das Weiterkommen im Pokal beim 1. FC Saarbrücken. Seitdem konnte der Viertplatzierte der vergangenen Runde allerdings nicht mehr gewinnen. Den Punkteteilungen gegen Nürnberg (2:2) und Bielefeld (1:1) folgte die bereits angesprochene Niederlage im Rheinland. Mit acht Zählern und dem siebten Tabellenplatz steht die Elf in dieser noch jungen Phase der Saison aber ordentlich da, lediglich zwei Punkte fehlen zu einem direkten Aufstiegsplatz.

In der Sommerpause gelang es den Verantwortlichen, alle Leistungsträger an Bord zu behalten. Insbesondere um Toni Leistner, langjährige Stammkraft und Leistungsträger in der Innenverteidigung, rankten sich im Sommer Gerüchte um einen Wechsel. Am Ende blieb auch er in Berlin, sicherlich ganz zur Freude von Fans und Verein.  Die Abgänge von Korte (Waldhof Mannheim), Kessel (1. FC Kaiserslautern), Puncec (HNK Rijeka) und Thiel (1. FC Heidenheim) schafften Platz für neue Gesichter in der Hauptstadt.

Skrzybski vor der Rückkehr

Und hier wurde Wert auf eine Mischung aus Erfahrung und Unbekümmertheit gelegt. Uchida (FC Schalke 04), Schösswendter (Rapid Wien) und Torrejon (SC Freiburg) sammelten allesamt Erfahrungen auf höchstem Niveau, Hartel (1. FC Köln), Prömel (Karlsruher SC) und Kurzweg (Würzburger Kickers) sind dagegen talentierte Jungprofis, die den Konkurrenzkampf schüren sollen. Als Königstransfer kann Akaki Gogia bezeichnet werden, der nach langen Verhandlungen von Dynamo Dresden verpflichtet wurdee. Der Mittelfeldstratege erzielte in der vergangenen Runde starke zehn Ligatore für die SGD.

Mit Steven Skrzybski meldet sich zudem ein absoluter Leistungsträger pünktlich zum Duell gegen die Eintracht zurück. Eine große Herausforderung wartet also auf das Team von Torsten Lieberknecht.

Foto: Getty Images