Wir sind Eintracht.

"Man hat sich gegenseitig neutralisiert"

Sonntag 11.02.2018

"Man hat sich gegenseitig neutralisiert"

Die Stimmen zum Spiel in Sandhausen

Die Zuschauer im Hardtwald sahen am Sonntag ein kampfbetontes Spiel, in dem sowohl die Löwen als auch der SVS am Ende torlos blieben. Den Punkt bewerteten sowohl Spieler als auch Trainer im Nachhinein als gerechtfertigt. Der Tenor bei allen lautete: Im Heimspiel gegen Union Berlin am kommenden Sonntag soll endlich der nächste Sieg her.

Domi Kumbela

"Es war in den letzten Jahren immer schwer gegen Sandhausen, heute war es wieder so. Sie sind stark in der Abwehr, das hat man heute wieder gesehen. Beide Mannschaften haben nicht viele Chancen zugelassen. Wir haben versucht, Gas zu geben und vorne durchzukommen. Ab und zu waren wir aber auch einen Schritt zu langsam, das müssen wir noch verbessern. Wir haben einen wichtigen Auswärtspunkt mitgenommen, Sandhausen steht nicht ohne Grund da oben. Nächste Woche müssen wir dann zuhause die Punkte holen, wenn wir da gewinnen, sieht es für uns schon viel besser aus."

Steve Breitkreuz

"Wir hatten gute Möglichkeiten durch Standards. Aus dem Spiel heraus sind beide Mannschaften allerdings nicht zu großen Chancen gekommen, vor allem weil beide Teams defensiv gut standen. Dadurch hat man sich am Ende gegenseitig neutralisiert. Für mich als Verteidiger ist es natürlich positiv, zu Null gespielt zu haben. Mit einem Punkt können wir allerdings nicht in der Tabelle klettern. Deshalb wollen wir auf jeden Fall nächste Woche gewinnen, ein Heimsieg würde auch der Seele mal wieder gut tun."

Torsten Lieberknecht

"Beide Mannschaften haben letzte Woche verloren, beide Teams wollten also unbedingt punkten. Bei uns ist momentan jeder Punkt ein Schritt, um von unten wegzukommen. Wenn man das brücksichtigt, ist das Ergebnis heute in Ordnung. Das 0:0 ist gerechtfertigt, auch weil wir zwei verschiedene Halbzeiten gesehen haben. In der ersten Halbzeit waren wir nach vorne etwas besser, im zweiten Durchgang hatte Sandhausen dann ein Übergewicht. Die Mannschaftt hat aufopferungsvoll gekämpft. Gerade ist es durch das Unentschieden ein gemischtes Gefühl, aber wenn wir jetzt gegen Union gewinnen, fühlt sich der Punkt besser an."

Kenan Kocak

"In der ersten Halbzeit konnten wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Braunschweig hat uns mit dem Forechecking etwas überrascht, zudem hatten wir zu viele Ungenauigkeiten drin. In der ersten Halbzeit hatte Braunschweig daher leichte Vorteile. Sie haben die zweitbeste Defensive der Liga und sind gut organisiert. Gegen sie muss man die Torchancen nutzen. Das haben wir nicht gemacht, deshalb gab es heute nur einen Punkt."

Fotos: Eibner Pressefoto