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Bittere Niederlage für U17

Samstag 14.04.2018

Bittere Niederlage für U17

U19 unterliegt HSV deutlich mit 1:4, U15 unterliegt Werder Bremen

Eintracht Braunschweig U19 - Hamburger SV U19  1:4 (0:1)

Die U19 von Trainer Sascha Eickel muss sich dem Tabellenführer Hamburger SV deutlich mit 1:4 geschlagen geben.

Die Gäste aus Hamburg legten furios los und erspielten sich einige gute Chancen, um früh in Führung zu gehen. Julian Ulbricht (8./ 20.) und Marco Draws (17.) konnten die ersten Möglichkeiten für den HSV verbuchen, doch der Abwehrriegel der Löwen hielt zunächst Stand. Beim Schuss von Aaron Opoku waren dann allerdings Abwehrspieler und Keeper machtlos, so dass es nach 21 Minuten 0:1 stand. Im Anschluss machten die Gäste weiter Druck, ohne aber wirklich zwingend zu sein. Die Beste Gelegenheit zum Ausgleich vergab Innenverteidiger Wojtek Byszko kurz vor der Pause. Nikola Kosanic brachte einen Freistoß genau auf den Kopf des Polen, der das Leder aber völlig freistehend neben den Kasten köpfte (37.). 

HSV konsequent vorm Tor

In der Pause schien Trainer Eickel die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Löwen kamen aggressiver und bissiger aus der Kabine. Sie setzten die Rothosen früher unter Druck und versuchten, Torgefahr auszustrahlen. Eine Flanke von Außenverteidiger Patrick Siemer verlängerte der Hamburger Innenverteidiger Patric Pfeiffer per Kopf schließlich ins eigene Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 (51.). Jetzt waren die Hausherren da und schnupperten an der Sensation. Nach gut einer Stunde spielten die Hanseaten einen Angriff aber ganz stark aus und Julian Ulbricht erzielte die erneute HSV-Führung (61.). Dennoch hielten die Blau-Gelben stark dagegen und versuchten, weiterhin mutig den Ausgleich zu erzielen. Bei einem langen Diagonalball der Gäste kam Keeper Johannes Konert nicht aus seinem Kasten, die Kugel landete auf dem Fuß von Ulbricht, der sich gegen Ricardo Henning durchsetzte und mit seinem zweiten Treffer die Vorentscheidung herbei führte (76.). Den Schlusspunkt zum 1:4 setzte der eingewechselte Ogechika Heil mit einem schönen Schlenzer genau in den Winkel (81.). 

"Drittes Gegentor hat uns das Genick gebrochen" 

"Auch zu diesem Spiel mussten wir erneut zahlreiche Ausfälle kompensieren und haben Spieler auf ungewohnten Positionen einsetzen müssen, dennoch haben wir es in der ersten Halbzeit ganz ordentlich gemacht. Der HSV wurde aber immer stärker, da wir es nicht geschafft haben, Druck auf den ballführenden Spieler auszuüben. Das Genick gebrochen hat uns das dritte Gegentor. Beim Stand von 1:2 kann immer mal ein Standard für eine Überraschung sorgen. Nach dem 1:3 haben wir etwas den Willen und die Überzeugung verloren, hier noch etwas drehen zu können", erklärt Eickel die Niederlage.  

Eintracht
Konert - Siemer, Blyszko, Henning, Funke - Vy Ngoc, Fiedler (87. Berse), Kosanic, Abifade (82. Went) - Töpken (58. Heike), Franke (82. Erdmann)

Tore
0:1 Aaron Opoku (21.)
1:1 Patric Pfeiffer (Eigentor, 51.)
1:2 Julian Ulbricht (62.)
1:3 Julian Ulbricht (76.)
1:4 Ogechika Heil (81.)

Zuschauer
100


Eintracht Braunschweig U17 - SG Dynamo Dresden U17  0:1 (0:1)

Die U17 vom Trainer-Gespann um Oliver Heine und Markus Unger verliert das Kellerduell gegen Dynamo Dresden knapp mit 0:1.

Gegen den Nachwuchs von Dynamo zählte für die U17 lediglich ein Sieg, um den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze entscheidend zu verringern. Kapitän Mattes Petereit probierte es dementsprechend nach fünf Minuten ein erstes Mal aus der zweiten Reihe. Anschließend hatten die Gäste aber eine Doppelchance, doch Keeper Tom Planitz war zur Stelle (12./ 15.). Löwen Stürmer Jannis Struck, der bereits bei Werder Bremen die Halbzeitführung für blau-gelb besorgte, verfehlte nach Vorarbeit von Leander Petry per Kopf knapp (22.). Auf der Gegenseite brachten die Sachsen den Ball von Außen vors Tor. Planitz und ein Abwehrspieler behinderten sich gegenseitig, so dass Maximilian Großer einschieben konnte (29.). Zu diesem Zeitpunkt kam der Gegentreffer äußert ungünstig, denn dadurch waren die Hausherren verunsichert und die Gäste gewannen Oberwasser. Vasileios Kapourani nagelte einen Freistoß ans Lattenkreuz (33.) und nur eine Minute später stand den Dresdenern bei einem Distanzschuss erneut das Aluminium im Weg (34.). 

Torlose zweite Hälfte

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Blau-Gelben wieder den besseren Start, doch auch David Mende wurde noch entscheidend gestört, so dass er das Spielgerät nicht im Tor unter bringen konnte (42.). Die Löwen liefen an, so dass sich Dynamo vornehmlich auf Konter konzentrierte. Am Ende blieb es allerdings ohne große Highlights in der zweiten Hälfte beim knappen 0:1. Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze erhöht sich nach dieser Niederlage somit auf insgesamt 16 Zähler. 

"Müssen die Zweikämpfe gewinnen"

"Wir hatten in der ersten Halbzeit heute 20 schlechte Minuten. Da waren wir im Zweikampfverhalten nicht so präsent wie Dresden. Wir haben es dennoch taktisch recht gut verteidigt, so dass der Gegner kaum durch kam. Wir haben aber zu viele Standards provoziert. Taktisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen, da hat sie Dynamo vor eine Aufgabe gestellt, allerdings müssen wir auch die Zweikämpfe gewinnen", sagte Heine nach der Partie.  

Eintracht
Planitz - Petry, Kroschel, Pohlai, Hildebrandt (73. Tetang) - Mende, Petereit, Cakir (73. Elibol), Engler (61. F. Kleeberg), Weinhauer (55. Salihoglu) - Struck

Tore
0:1 Maximilian Großer (29.)

Zuschauer
100

Foto: eintracht.com


Eintracht Braunschweig U15 - SV Werder Bremen U15  2:4 (1:2)

Die U15 von Coach Michael Duda unterliegt dem Tabellenführer SV Werder Bremen mit 2:4. Für die Blau-Gelben trafen Levin Rodehau und Fynn Henze.

Die Löwen starteten gut in die Partie gegen den Tabellenführer. Sie erspielten sich zwei sehr gute Gelegenheiten, in denen sie völlig frei vor dem Bremer Keeper auftauchen, allerdings das Ziel verfehlen. Auf der Gegenseite zeigte sich Werder im Stile einer Spitzenmannschaft und nutzte durch ihren Angreifer Tom Köppener die sich bietende Möglichkeit eiskalt zur Führung (26.). Diese ließen die Blau-Gelben nicht lang auf sich sitzen. Einen schönen Angriff schloss Levin Rodehau aus etwa 13 Metern mit dem verdienten Ausgleich ab (29.). Damit ging es aber nicht in die Pause, denn Köpener stellte mit seinem zweiten Treffer kurz vorm Halbzeitpfiff die erneute Bremer Führung her (32.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Werder mit zwei Treffern zum zwischenzeitlichen 4:1 (44./ 55.) für eine Vorentscheidung. Der gezielte Distanzschuss von Fynn Henze zum 2:4-Endstand kam dabei in der 68. Spielminute zu spät für eine Aufholjagd.

"Wir sind wuchtig gestartet und müssen früh mit 2:0 führen. Speziell die individuelle Qualität des Bremer Top-Stürmers Tom Köppener entwickelte das Spiel allerdings anders. Wir haben dennoch Gesicht gezeigt und ein unterhaltsames Spiel abgeliefert, in dem unser Abwehrverhalten aber nicht ausreichend war", erklärte Duda nach dem Spiel.

Eintracht
Rohrig - Janz, Altin, Prabakaran, Thom (48. Cendon), Wagner, Eisenhauer, Stark (58. Henze), Christel (58. Kücük), Wloch (67. Günülcan), Rodehau

Tore
0:1 Tom Köppener (26.)
1:1 Levin Rodehau (29.)
1:2 Tom Köppener (32.)
1:3 Davis Asante (44.)
1:4 Mohammed Sultani (55.)
2:4 Fynn Henze (68.)