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Der SV Wehen Wiesbaden im Fokus

Freitag 10.08.2018

Der SV Wehen Wiesbaden im Fokus

Wiedersehen mit Patrick Schönfeld

Das zweite Auswärtsspiel der Saison 2018/2019 steht an: Am Samstag sind die Löwen um 14 Uhr zu Gast beim SV Wehen Wiesbaden. In Hessen trifft die Eintracht auf einen gestandenen Drittligisten, der in der vergangenen Spielzeit nur knapp den dritten Tabellenplatz und damit die Relegation zur 2. Bundesliga verpasst hat.

Ein Punkt hat am Ende gefehlt, um sich für die Relegation zur 2. Bundesliga zu qualifizieren: Während Magdeburg und Paderborn als Spitzenduo der 3. Liga bereits enteilt waren, währte der Zweikampf zwischen Wiesbaden und dem KSC bis zum letzten Spieltag der Saison 2017/2018. Zum Schluss fehlte den hessischen Landeshauptstädtern mit 68 Zählern ein Punkt für Platz drei und die damit verbundene Chance, sich in der Aufstiegsrelegation in die 2. Bundesliga zu spielen. Dort war Wiesbaden zuletzt in der Saison 2008/2009 vertreten, an deren Ende man den Gang in die dritthöchste Spielklasse antreten musste.

Umstrittener Elfmeter sorgt für Frust

In der neuen Saison will Wehen Wiesbaden erneut angreifen. Nach einem 2:1-Auftaktsieg gegen Aalen musste man sich allerdings zuletzt gegen Cottbus (0:2) und Hansa Rostock (2:3) geschlagen geben. Gerade das Auswärtsspiel im Ostseestadion am vergangenen Mittwoch machte Coach Rüdiger Rehm zu schaffen: "Es fällt schwer, nach so einer Niederlage Worte zu finden", gab der Fußballlehrer zu verstehen. Grund für den Frust war ein Elfmeterpfiff in der 93. Minute, mit dem der 39-Jährige alles andere als einverstanden war. Rostocks Cebio Soukou, der im Spiel zuvor schon gegen die Löwen doppelt traf, ließ sich die Chance nicht nehmen und sorgte so für die zweite Saisonniederlage der Hessen.

Wiedersehen mit Patrick Schönfeld

Insgesamt zwölf Abgänge hatte Wiesbaden im Sommer zu verzeichnen, die besten Torschützen der abgelaufenen Spielzeit blieben dem SVWW jedoch treu: Manuel Schäffler (22 Treffer) und der Schweizer Stephan Andrist (15 Treffer) gehen weiterhin für die Hessen auf Torejagd. Verstärken konnte man sich unter anderem mit dem Ex-Löwen Patrick Schönfeld: Nach drei Jahren bei der Eintracht schloss sich der 29-Jährige zur neuen Saison den Taunussteinern an.

Taktisch flexible Wiesbadener

Bisher trafen Eintracht und Wiesbaden viermal aufeinander – in den Drittligaduellen zwischen 2009 und 2011 gingen die Löwen zweimal als Sieger vom Platz, einmal setzte sich der SVWW durch und ein weiteres Mal wurden die Punkte geteilt. Löwen-Coach Henrik Pedersen erwartet am Samstag eine "schwierige, aber spannende Aufgabe" gegen einen taktisch flexiblen Gegner.