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Die SG Sonnenhof Großaspach im Fokus

Freitag 12.04.2019

Die SG Sonnenhof Großaspach im Fokus

Direkter Konkurrent um den Klassenerhalt

Am 33. Spieltag stellt sich mit der SG Sonnenhof Großaspach der aktuelle Remis-König an der Hamburger Straße vor. Bereits 16-mal teilten die Baden-Württemberger in dieser Saison die Punkte. Da es bis dato allerdings auch erst zu sieben Siegen reichte, steckt das Team von Trainer Florian Schnorrenberg mitten im Abstiegskampf.

Zuletzt fuhr die SGA gegen den TSV 1860 München einen extrem wichtigen 1:0-Heimsieg ein, wodurch der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz gelang. 37 Zähler stehen mittlerweile auf dem Konto der Großaspacher, die bereits ihre fünfte Drittligasaison in Folge spielen. Auch dieses Jahr lautet das ausgegebene Ziel wieder Klassenerhalt.

Janjic fällt aus - Röttger wieder mit an Bord

Um dies zu erreichen, war man im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und hat sich unter anderem die Dienste von Zlatko Janjic gesichert. Der 32-jährige Offensivspieler, der in seiner Laufbahn unter anderem für Arminia Bielefeld, Erzgebirge Aue und den MSV Duisburg auflief, stellte mit sieben Scorerpunkten (fünf Tore, zwei Vorlagen) sofort seine Qualitäten unter Beweis. Allerdings wird der Taktgeber im Mittelfeld mit einem Muskelfaserriss für die Partie am Samstag ausfallen. Der Routinier könnte durch Marco Hingerl ersetzt werden, der im vergangenen Sommer von der zweiten Mannschaft des FC Bayern geholt wurde.

SGA mit starker Defensivleistung

Auf einen anderen wichtigen Spieler kann Schnorrenberg dafür wieder bauen. Angreifer Timo Röttger (sechs Tore) hat seine Gelbsperre abgesessen und dürfte in die Startelf zurückkehren. Auswärts läuft es allerdings in dieser Runde alles andere als gut. Hier kommt die SGA, die sich mit einer gesunden Portion Selbstironie als “Dorfklub“ bezeichnet, lediglich auf zwei Siege - das bedeutet Ligatiefstwert. Doch ausgerechnet beim souveränen Spitzenreiter VfL Osnabrück gelang der SG Sonnenhof am 23. Spieltag der letzte Erfolg in einem fremden Stadion (2:0). Dies allein sollte für die Löwen Warnung genug sein. Zumal der Gegner vor allem im Defensivverbund seine Stärken hat und nach den Top-Teams aus Osnabrück (22) und Halle (29) die drittwenigsten Gegentore (32) kassierte. Bei der Eintracht dürfte also durchaus Geduld gefragt sein, wenn es darum geht, den Abwehrriegel der Gäste entscheidend zu knacken.

Die Partie im EINTRACHT-STADION ist erst das zweite Aufeinandertreffen beider Vereine im Ligabetrieb. Noch gibt es keinen Sieger - das Hinspiel in der mechatronik Arena endete 1:1-Unentschieden. Den verdienten Ausgleich für die Löwen erzielte damals Philipp Hofmann nach Vorarbeit von Niko Kijewski.