Wir sind Eintracht.

Erste Testspiel­niederlage

Dienstag 17.07.2018

Erste Testspiel­niederlage

2:4 gegen den SC Paderborn

Zum Abschluss des Trainingslagers bestritt die Mannschaft von Henrik Pedersen am heutigen Dienstag ihr fünftes Testspiel der Vorbereitung auf die Saison 2018/2019. Die Partie gegen den SC Paderborn fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Trainingsgelände der Ostwestfalen statt, am Ende setzten sich die Gastgeber mit 4:2 durch. Torschützen für die Eintracht waren Samuel Abifade und Ayodele Adetula.

Die Anfangsphase der Partie, die um 15 Uhr angepfiffen wurde, gehörte der Mannschaft von Henrik Pedersen. Die im Vergleich zum letzten Test gegen Greuther Fürth auf zehn Positionen veränderte und erstmals von Niko Kijewski als Kapitän angeführte Löwen-Elf übernahm die Initiative und hatte in Person von Ivan Franjic, der ein Zuspiel von Yari Otto nur knapp verpasste, die erste Torchance (3.). Lange es sollte es aber nicht dauern, bis sich die Blau-Gelben für ihren Aufwand belohnten: In der 12. Minute kam Samuel Abifade nach einer Ecke an den Ball und traf mit rechts ins untere linke Eck zur Führung. Wenig später kamen auch die Gastgeber zu ihrer ersten Gelegenheit, ein Schuss von Sven Michel ging allerdings knapp links vorbei (19.).

Die beste Chance der Löwen erarbeitete sich Yari Otto in der 31. Minute, als er den Gegner zum Ballverlust zwang und das Spielgerät am Keeper vorbei in Richtung Tor brachte – in letzter Sekunde konnten die Paderborner allerdings auf der Linie zur Ecke klären. Das nächste Tor gelang dann den Gastgebern: Kurz vor der Halbzeitpause kam Michel aus rund 16 Metern zum Abschluss und sorgte für das 1:1 (40.). Das Chancenplus hatte die Pedersen-Elf zu verzeichnen, die letzte Gelegenheit des ersten Durchgangs ging aber an den SCP: Michel lief mit dem Ball frei auf Marcel Engelhardt zu, der Keeper blieb aber Sieger im Eins gegen Eins.

Doppelschlag der Gastgeber entscheidet die Partie

Zur zweiten Halbzeit kam Besfort Kolgeci für Gustav Valsvik in die Partie, ansonsten starteten die Löwen unverändert. Wie bereits im ersten Durchgang kam Blau-Gelb gut ins Spiel und traf folgerichtig früh zur erneuten Führung: Diesmal kam Ayodele Adetula von halblinks zum Abschluss – vom rechten Innenpfosten landete der Ball im Tor der Paderborner (51.). Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. In der 54. Minute stand Ben Zolinski nach einem Freistoß von der linken Seite richtig und traf per Kopf zum 2:2. Eine Viertelstunde später war es Yari Otto, der sich für die vielen Läufe in die Spitze fast belohnt hätte (71.): Wieder zwang er seinen Gegenspieler zum Ballverlust und legte das Spielgerät an Torhüter Ratajczak vorbei – sein Abschluss konnte allerdings wie bereits in der 31. Minute auf der Linie geklärt werden. Nur drei Minuten später ging Paderborn erstmals in Führung: Tobias Schwede nutzte ein Zuspiel von Mohamed Dräger zum 3:2.

In der 76. Minute wechselte Pedersen schließlich auf zehn Positionen – einzig der zur Halbzeit ins Spiel gekommene Kolgeci blieb auf dem Feld. Nur Sekunden nachdem die neuformierte Elf den Platz betrat nutzten die Gastgeber einen Ballverlust aus und bauten die Führung in Person von Schwede auf 4:2 aus. Die beste Chance der verbleibenden Spielzeit hatte Mergim Fejzullahu, der nach einem Zuspiel von Ahmet Canbaz in zentraler Position aus rund 20 Metern zum Schuss kam – Ratajczak war allerdings zur Stelle. Die temporeiche Partie endete schließich mit 4:2 für den SC Paderborn.

Stimmen

Henrik Pedersen
"Insgesamt finde ich, dass wir ein Testspiel auf sehr hohem Niveau gesehen haben. Es war vor allem richtig Tempo drin. Es war auch so, wie wir viele Partien in der 3. Liga erwarten: Spiele mit viel Pressing, in denen oft auf die zweiten Bälle gegangen wird. Zudem mit hohem Tempo und vielen Zweikämpfen. Insgesamt bin ich wieder sehr zufrieden, besonders mit den ersten 35 Minuten, da war viel Biss drin. Das Trainingslager war sehr positiv, jetzt geht es wieder nach Hause. Die Jungs haben jetzt zwei freie Tage und dann haben wir noch eine Woche Vorbereitung vor uns."

Samuel Abifade
"Es war sehr anstrengend bei der Hitze, von daher musste man erstmal reinkommen. Aber vor allem in den ersten 35 Minuten haben wir das richtig stark gemacht und hatten von hinten heraus viele gute Kombinationen. Bei dem Tor habe ich nicht viel nachgedacht und einfach mit rechts abgezogen, eigentlich bin ich ja Linksfuß. Das 1:0 ist immer ein wenig ein Befreiungsmoment – es war auf jeden Fall schön. Die Vorfreude auf den Saisonstart ist bei uns sehr groß, wir möchten den Fans zeigen, dass wir bereit sind und angreifen wollen."

Eintracht
Engelhardt (76. Bangsow) – Kijewski (C) (76. Amundsen), Valsvik (76.), Nkansah (76. N. Otto), Becker (76. Sauerland) – Veiga (76. Bürger), Fasko (76. Fejzullahu), Franjic (76. Thorsen) – Adetula (76. Canbaz), Otto (76. Hofmann), Abifade (76. Bulut)

Tore
0:1 Abifade (12.)
1:1 Michel (40.)
1:2 Adetula (51.)
2:2 Zolinski (54.)
3:2 Schwede (74.)
4:2 Schwede (76.)

Fotos: Ralf Meier


Galerie "SC Paderborn - Eintracht" anschauen