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Kijewski: "Fahren mit einem guten Gefühl nach Hause"

Mittwoch 13.03.2019

Kijewski: "Fahren mit einem guten Gefühl nach Hause"

Die Stimmen nach dem Spiel

Im zweiten Spiel der Englischen Woche sahen die mitgereisten Eintracht-Fans einen echten Fight ihrer Mannschaft: Nach zwanzig Minuten waren die Löwen in Unterzahl – Nils Rütten sah die Rote Karte, der starke Jasmin Fejzic konnte den fälligen Elfmeter aber halten. In der Folge war der FCK spielbestimmend, die Blau-Gelben erkämpften sich durch leidenschaftliches Verteidigen aber am Ende den Punkt. Entsprechend zufrieden waren die Akteure nach dem Duell auf dem Betzenberg.

Steffen Nkansah

"Wenn man nach 20 Minuten eine Rote Karte bekommt, die meines Erachtens nach gar nichts war, ist das natürlich extrem bitter. Dann geht es nur noch darum, eiskalt zu verteidigen und kein Tor zu bekommen. Natürlich drückt der Gegner dann, aber ich muss der Mannschaft wirklich ein Kompliment machen, wie wir das wegverteidigt haben. Jeder hat sich reingehauen - am Schluss sind drei von uns mit Krämpfen rumgelaufen. Alle fighten und beißen, das ist einfach wichtig in unserer Situation. Gerade wenn man auf die anderen Ergebnisse schaut, ist das natürlich ein gewonnener Punkt.“

Philipp Hofmann

"Wir kommen gut ins Spiel, kriegen dann die Rote Karte, die meiner Meinung nach natürlich keine ist. Das muss man dann aber erstmal 70 Minuten so überstehen. Wir haben super gekämpft und uns erhofft, dass wir in der zweiten Hälfte vielleicht noch die Chance bekommen. Unterm Strich ein gewonnener Punkt.“

Niko Kijewski

"Vom Gefühl ist es wie ein Dreier. Wir spielen seit der 20. Minute in Unterzahl, haben alles reingeworfen. Klar, dass Lautern dann das Spiel bestimmt und viel Ballbesitz hat. Wir haben aber gut verteidigt und wenig klare Torchancen zugelassen. Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause und sind bestens vorbereitet für Sonntag.“

André Schubert

"Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren heute gut drauf. Dann kam es zu der Entscheidung des Schiedsrichters, die ich nicht weiter kommentieren möchte. Wir mussten dann in Unterzahl spielen, unser Keeper hat den Elfmeter aber gehalten. In der Folgezeit haben wir 70 Minuten lang überragend verteidigt, die Räume gut zugestellt und es geschafft, wenig klare Chancen zuzulassen. Wir hatten dann auch ein oder zwei Gelegenheiten, vielleicht noch den Lucky Punch zu setzen. Zum Schluss kann ich nur sagen: Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie hat überragend verteidigt.“

Sascha Hildmann

"Ich glaube, die ersten zwanzig Minuten waren ausgeglichen. Dann gibt es die Rote Karte und den Elfmeter, den wir natürlich verwandeln müssen. Unser Spiel wurde dann immer komplizierter, Braunschweig hat gut und leidenschaftlich verteidigt. Wir hätten heute noch zwei Stunden spielen können und ich glaube, es wäre trotzdem keiner reingegangen. Wir müssen mit dem 0:0 leben.“

Foto: imago