Wir sind Eintracht.

Schubert: "Individuelle Fehler, die uns nicht passieren dürfen"

Sonntag 10.02.2019

Schubert: "Individuelle Fehler, die uns nicht passieren dürfen"

Die Nachspielzeit zum Duell mit Wehen Wiesbaden

Nach intensiven 90 Minuten stand die erste Niederlage der Löwen im Jahr 2019 fest. Gegen den SV Wehen Wiesbaden musste man sich knapp mit 2:3 geschlagen geben. Die Stimmen zum Spiel.

Stephan Fürstner

"Wir haben uns heute viel vorgenommen und wollten kompakt stehen. Beide Tore resultieren aus eigenen Fehlern und wir verteidigen dann nicht gut. Gegen eine spielstarke Mannschaft zurückzukommen, ist dann umso schwerer, aber wir haben alles gegeben und bis zum Ende gefightet. Um hier etwas mitzunehmen, hat dann heute auch etwas das Quäntchen Glück gefehlt."

Marcel Bär

Nach dem Gegentreffer sind wir gut zurückgekommen, aber wie dann die Gegentore fallen ist zu einfach. Wir waren immer wieder dran. Der Elfmeter hat uns dann etwas zurückgeworfen. Wir haben bis zum Ende alles gegeben, doch es hat nicht sollen sein. Jetzt müssen wir das Spiel abhaken und gegen Köln weitermachen."

André Schubert

"Wir sind im ersten Abschnitt nicht gut rein gekommen. Unser Spielaufbau war nicht gut und wir haben die Räume im Mittelfeld nicht besetzt. Dadurch haben wir den Gegner zu Kontern eingeladen und diese nicht gut verteidigt. Das Zweikampfverhalten hat mir heute auch nicht gefallen. Es sind Kleinigkeiten, die heute den Ausschlag gegeben haben. Es waren individuelle Fehler, die uns auf diesem Niveau nicht passieren dürfen. Nichtsdestotrotz haben wir bis zum Ende alles gegeben, aber es hat nicht mehr zum Ausgleich gereicht."

Rüdiger Rehm

"Wir wussten, dass es ein extrem schwieriges Spiel wird. Die Eintracht steht auf einem Tabellenplatz, auf den sie nicht gehört. Sie haben eine robuste, starke Mannschaft. Es ging für uns darum, den Kampf anzunehmen – das hat meine Mannschaft heute gemacht. Trotzdem haben wir auch den Ball ganz gut laufen lassen. Der Gegner hat sich nie durch Rückschläge aus der Bahn werfen lassen. Zum Schluss hat meine Mannschaft nochmal etwas gegrübelt, aber leidenschaftlich verteidigt. Am Ende gewinnen wir das Spiel nicht ganz unverdient, aber eben auch mit etwas Glück.“

 Foto: Agentur Hübner