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Schubert: "Noch eine Schippe drauflegen"

Donnerstag 08.11.2018

Schubert: "Noch eine Schippe drauflegen"

Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Uerdingen

Am 15. Spieltag der 3. Liga ist der KFC Uerdingen zu Gast an der Hamburger Straße. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Krefelder (Samstag, 14 Uhr) stand Löwen-Coach André Schubert den Journalisten Rede und Antwort.

André Schubert über...

 

…das Personal:

„Christoffer Nyman macht weiter Fortschritte, trainiert gut mit und steigert die Belastung. Man kann allerdings noch nicht abschätzen, wann er wieder einsatzfähig ist – da müssen wir von Woche zu Woche schauen und das Signal muss dann auch von ihm kommen. Verletzungen im Leistenbereich sind immer sehr unangenehm und schwer zu beurteilen. Man darf auch nicht direkt zu hohe Erwartungen haben: Wenn jemand mehrere Monate ausfällt, ist es nicht so, dass er wiederkommt und direkt bei 100 Prozent ist. Die Form muss erst noch dazukommen. Felix Burmeister steht uns nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung.“

…den Gegner:

„Als Tabellenletzter brauchen wir uns keine Gedanken darüber machen, ob es ein Vorteil ist, dass bei Uerdingen eventuell Druck herrscht oder nicht. Es ist kein Geheimnis, dass sie die 3. Liga ein wenig als Durchgangsstation sehen. Das sieht man schon daran, wie sie aufgestellt sind, wie viele erfahrene Spieler sie haben. Sie sind sehr abgezockt und clever, das beginnt schon hinten mit der Viererkette. Sie haben einen ganz speziellen Spielaufbau und viele Positionswechsel, gerade im vorderen Bereich. Da ist viel Qualität.“

…zu den Ersatzspielern:

„Ich entscheide mich nie gegen einen Spieler, sondern nur für eine Mannschaft, für eine erste Elf, die dann aufläuft. Ich sehe immer: Wie ist der aktuelle Leistungszustand, wie sind die Jungs drauf und wie können sie die Dinge, die wir trainieren, am besten umsetzen. Dafür versuchen wir, die beste Formation zu finden. Die anderen Spieler sind aber nicht weit weg.“

…das Spiel in Großaspach:

„Es war ein erster Schritt, zumindest mal wieder gepunktet zu haben – vor allem nach dem Osnabrück-Spiel, als wir enttäuscht waren, uns nicht belohnt zu haben für ein gutes, mutiges Spiel mit vielen Chancen. Gegen Großaspach hätte es eigentlich mehr als ein Punkt sein müssen – ist es aber am Ende nun mal nicht. Die Stimmung ist insgesamt gut, es gibt aber natürlich keinen Grund, euphorisch zu sein. Wir haben zweimal gut gespielt, aber nur einen Punkt geholt. Wir müssen noch eine Schippe drauflegen, in der Art und Weise sowie der Konsequenz, wie wir spielen, um erfolgreich zu sein.“

…das Offensivspiel:

„Wir müssen immer Lösungen finden, ob durchs Zentrum oder über die Flügel. Wir müssen Wege finden, um torgefährlich zu sein. Dass wir das können, haben wir in den letzten Spielen gezeigt. Jetzt müssen wir daran arbeiten, die Chancen auch zu verwerten.“