Wir sind Eintracht.

„Stimmung in der Mannschaft ist sehr positiv“

Donnerstag 14.03.2019

„Stimmung in der Mannschaft ist sehr positiv“

U16-Coach über den gelungenen Restrunden-Auftakt

Die Hinrunde verlief bei der U16 nicht wie geplant. Das Team fand sich nach einem verkorksten Start mitten im Abstiegskampf der B-Junioren-Niedersachsenliga wieder. Kurz vor der Winterpause übernahm Malte Froehlich den Trainerposten, Ridha Kitar rückte auf eigenen Wunsch auf die Co-Trainer-Position. Gemeinsam drehte das Trainer-Gespann an einigen Stellschrauben. Der Auftakt in die Restrunde glückte prompt mit drei Siegen in Folge. Wir sprachen mit Froehlich über seine Mannschaft.

In der Hinrunde lief es bei euch nicht so gut. Was hast du geändert, dass es jetzt bergauf geht?

Malte Froehlich: „Was uns die Siege eingebracht hat, ist die gute Stimmung im Team. Generell hat sich der Kader vergrößert. Es sind alle gesund und im Training, das merkt man natürlich auch im Trainingsprozess.“

Was macht die Mannschaft in deinen Augen im Moment besonders gut?

Froehlich: „Die Mannschaft findet sich gerade als Team und merkt, dass sie Erfolge erreichen kann, wenn sie im Training oder im Spiel zusammenarbeiten und sich gegenseitig pushen.“

In der Vergangenheit war es oft so, dass die U16-Mannschaften eine bessere  Rück- als Hinrunde gespielt haben. Wie erklärst du dir das?

Froehlich: „Man merkt die Altersunterschiede in den Spielen. Es ist nicht mehr so wie in der U15, die Spiele sind körperbetonter und es ist eine ganz andere Art Fußball zu spielen. Man kann nicht mehr nur über Ballbesitz ins Spiel kommen, es muss gegen den Ball gearbeitet und Zweikämpfe gesucht werden. Und es braucht seine Zeit das zu merken.“

Kann das auch sein, dass Jugendliche in dem Alter einen großen Entwicklungsschritt machen?

Froehlich: „Das zeigt sich auch in der Diagnostik und an den Zahlen, aber auch die individuelle Arbeit der Jungs verbessert sich. Sie nehmen sich die Zeit und machen ihre Übungen im Kraftraum, auch wenn der Tag schon stressig genug ist.“

Wo liegen die fußballerischen Stärken der Mannschaft?

Froehlich: „Wir bilden im Trainingsprozess im taktischen und fußballtechnischen Bereich Ballbesitzphasen aus und bemerken aber, dass wir in den Spielen damit nicht weiter kommen, wenn zehn Mann hinten drin stehen. Also verteidigen wir kompakt und schalten schnell um. Das macht die Mannschaft im Moment sehr gut.“

Ihr seid momentan sechs Punkte vom Abstiegsplatz entfernt. Was ist diese Saison noch drin?

Froehlich: „Die großen Herausforderungen kommen jetzt mit Osnabrück und Hannover 96. Ich hoffe, dass sich die Jungs so lange wie möglich belohnen können und auf dieser positiven Welle bleiben. Mein persönliches Ziel ist es, dass viele der Jungs nächste Saison in der U17 spielen können.“ 

Das nächste Spiel bestreitet ihr gegen den JFV Norden. Glaubst du der Abstiegskampf ist mit der Partie vorbei oder wird er sich bis zum Ende der Saison hinziehen?

Froehlich: „Wenn wir am Wochenende gewinnen und die nächsten Partien so stabil bleiben, wie wir es gerade sind, werden wir nicht wieder abrutschen. Natürlich kann es passieren, dass es Schwankungen gibt und wir mal ein Spiel verlieren, aber ich habe ein gutes Gefühl, dass wir bald mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben.“

Du bist neben U16-Trainer auch noch Internatsleiter. Wie bekommst du diese Doppelbelastung unter einen Hut?

Froehlich: „ Ich habe an den Tagen, an denen ich Internatsdienst habe auch Training. Also ist es ein langer Arbeitstag aber insgesamt sehr angenehm, auch weil man die Jungs auf einer anderen Basis trifft.“

Foto: eintracht.com