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Trainingslager-Tagebuch (2)

Mittwoch 17.07.2013

Trainingslager-Tagebuch (2)

Marc Pfitzner und Domi Kumbela über den zweiten Tag des Trainingslagers

Vom 15. bis 24. Juli bereiten sich die Löwen in Fügen im Zillertal zehn Tage lang auf die bevorstehende Bundesliga-Saison vor. Dabei berichten die Spieler täglich von den vergangenen 24 Stunden im Trainingslager. Diesmal sind Marc Pfitzner und Domi Kumbela an der Reihe.

Hey Eintracht-Fans,

auch von unserem zweiten Tag im Trainingslager gibt es nur Gutes zu berichten. Die Sonne scheint den ganzen Tag, das Training läuft gut und wir beiden verstehen uns auch super. Aber der Reihe nach… Bevor wir gestern in unser zweites Training am Nachmittag gestartet sind, gab es zum Aufwärmen ein kleines Spielchen, dessen Kern es war, schnellstmöglich das richtige Hütchen auf dem Platz zu erreichen. Die Gruppe, die verloren hat, musste als kleine Strafe eine Runde singen. Da wurden natürlich kreativer Weise Songs wie „Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr“ oder „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ zum Besten gegeben. Und wir müssen ehrlich sagen, dass wir unser Gesangstalent Ermin Bicakcic bald bei „Deutschland sucht den Superstar“ anmelden. Wenn Dieter Bohlen einen guten Tag hat, kommt er bestimmt in den Recall. Im Anschluss absolvierte Domi wieder sein Reha-Programm mit Jürgen Rische. Der Rest der Mannschaft beschäftige sich unter anderem wieder mit dem Umschaltspiel, damit uns bald wieder ähnlich schöne Konter gelingen, wie am vergangenen Wochenende gegen Wolfsburg. Vor der Einheit haben wir bereits einige Szenen des Nordcups auf Video analysiert, um uns natürlich stetig weiter zu verbessern. Der Rasen wurde übrigens gesprengt und somit ist der Platz nicht mehr so hart wie gestern. Nach dem Training wartete wieder der Höllenberg auf uns. Meine Güte, der ist wirklich steil und die knapp zehn Minuten die wir bergauf in die Pedale treten müssen, haben es wirklich in sich.

Zurück am Hotel blieb gestern vor dem Abendessen kaum noch Zeit für Wellness. Wenn es passt, nutzen wir aber die tolle Saunalandschaft oder den Pool auf dem Dach des Hotels, um ein wenig zu schwimmen. Beim Abendessen blieben auch keine Wünsche offen. Sogar Dogi, der sonst gerne mal etwas am Essen rummäkelt und ein kleiner Gourmet ist, hatte nichts zu beanstanden. Insgesamt ist das Hotel wirklich erstklassig, noch dazu kommt die schöne Umgebung. Es ist wirklich etwas anderes, mal ganz abgeschieden, mitten in den Bergen zu trainieren. Um uns herum ist viel Wald, viel Grün und vereinzelt ein paar Häuser. Auch von unserem Zimmerbalkon können wir das super Panorama genießen und führen die ein oder andere längere Unterhaltung. Wir kennen uns mittlerweile wirklich gut und sind ja auch schon circa zwei Jahre Zimmerkollegen. Hier haben wir sogar noch ein kleines Extra-Zimmer. Das heißt, wenn wirklich mal einer schnarcht, kann der andere sich zurückziehen und ist am Morgen trotzdem gut erholt. Domi macht auch gern mal den Entertainer an seiner Musikbox und legt ein paar Hip Hop-Stücke auf. Bei uns ist es eigentlich nie langweilig, aber wir legen trotzdem Wert darauf, zeitig schlafen zu gehen. Das Trainingslager ist wirklich anstrengend genug.

Heute Morgen sind wir um 7.30 Uhr aufgestanden und um 8 Uhr gab es Frühstück. Pfitze hat sich heute für Toastbrot mit Ei und Bircher Müsli entschieden. Anschließend ging es nochmal aufs Zimmer oder man muss sich anderweitig vorbereiten. Einige werden noch getaped oder haben Behandlung bei den Physios. Unser Doc Frank Maier ist mittlerweile auch eingetroffen. Beim Training heute Morgen ging es direkt konzentriert zur Sache. Gestern sind wir ja mit dem Aufwärmspiel etwas lockerer gestartet, aber heute stand zunächst ein längeres koordinatives Programm zum Aufwärmen an. Im Anschluss folgten wieder Pass- und Umschaltspiel oder Spielformen wie drei bzw. zwei gegen eins. Domi hat erneut fleißig sein Reha-Programm mit Jürgen durchgezogen. Die Fans sind auch wieder zahlreich auf dem Platz erschienen, das stört uns in keiner Weise. Pfitze ist schon so lange dabei, er erkennt sogar einige Gesichter von Löwen-Anhängern wieder, die schon jahrelang mitreisen.

Wieder im Hotel angekommen, ging es nach dem Mittagessen erst einmal aufs Zimmer um ein wenig zu entspannen. Bevor es nachmittags etwas Kaffee und Kuchen gibt, haben wir genug Zeit, um vielleicht nochmal kurz die Augen zuzumachen. Wer morgen berichtet, wissen wir gar nicht. Lasst euch überraschen.

Also liebe Löwen-Fans, wir senden euch schöne Grüße in die Heimat! 

Pfitze & Domi


Am Donnerstag, dem 18. Juli trainieren die Löwen um 10 Uhr und 16.30 Uhr


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